• Karl

Autarkie Strom,Solar und Akku im Reisemobil

Aktualisiert: Feb 4



Lieber Leser !

Eins der heikelsten Themen im Reisemobil.

Es soll um ein Fahrzeug in der 7,5 ton Klasse mit 3,5 ton Anhänger und Auflastbar auf 8,8 ton gehen.

Es soll damit 200 Tage pro Jahr gereist werden.

Das Fahrzeug, soll Sommer wie Winter keine Steckdose sehen.

Es wird eine Gasanlage geben mit 2 Gasflaschen und einen 100l Gastank. (LPG)

Über diese Anlage wird ein kleiner Gasgenerator als Back-Up System angeschlossen. Unterflur und schall gedämmt soll er sein.

Das Fahrzeug wird eine zweite Lichtmaschine haben mit der die Aufbaubatterien während der Fahrt geladen werden. Es werden 600 A/H - 800 A/H Stunden Lithium-Eisenphosphat Akkus verbaut sein die entweder aus Winston -Zellen bestehen, oder Liontron Lithium LiFePO4 Akku mit Batterieheizung .Diese Batterien haben den Vorteil ,sie können geöffnet werden und Einzelteile wie BMS -Heizung und sogar einzelne Zellen ohne Probleme

Ersetzt werden. Die Wartung würde der Hersteller übernehmen.

Bluetooth-Funktion sehe ich im Zeitalter der Handys als selbstverständlich an. Ich werde die Anlage auch zweigleisig gestalten lassen um das Wegbrechen einer einzelnen Batterie kompensieren zu können.

Das würde bedeuten es verleibt immer noch ein Kreis mit 300 A/H -400 A/H um die Reise fortsetzen zu können. Der Batteriecomputer ist fest im Fahrzeug verbaut und gibt ebenfalls alle Werte über Verbrauch und Einspeisung an.

Wichtig ist mir auch die konstante Überwachung der Fahrzeugbatterien .

Ein kleines Ladegerät das bei längerer Standzeit dafür sorgt, dass beide immer in einem Top-Zustand sind weil sie von der Aufbau-Batteriebank geladen werden können.

Die Solarzellen: Natürlich so viel wie möglich, Auf dem Dach werden ca. 8 x-10 Module 120 W ihren Platz finden. Das würde dann 960 W-1200 W ergeben. Diese werden Black-Kontakt Zellen der neuesten Generation sein. Glasplatte oben,Anschlüsse unten wegen der Reinigung und Enteisung.

2-3 Stromkreise und damit auch 3 Mppt- Laderegler .Hier geht es um die Verschattung des Fahrzeugs. Bereits ein kleiner Schatten auf einer Solar platte mindert den Ertrag erheblich und führt zum Ausfall des betroffenen Kreises.

Es gibt 2 Systeme von Solar platten, beide machen Sinn.

  1. Klassische Solarzelle mit Rahmen und Hinter -Lüftung.

Der Vorteil ist klar die Hinterlüftung und der günstigere Preis bei gleicher Leistung . Ein aufgeheiztes Modul bringt weniger Leistung. 2-3 Zentimeter Abstand zum Dach sorgen für Luftzirkulation.Auf der Glasplatte der Zelle kann mit speziellen Mitteln ein Lotus-Effekt erzeugt werden. Saubere Platte, mehr Strom !! Löt-streifen sind auf der Rückseite angebracht.

Nachteil: Das Dach ist nicht begehbar.



2. Marine-Modul,begehbar und voll flächig verklebt. Keine Hinterlüftung und Temperaturen von 80 °C auf der Rückseite die durch die Verklebung direkt auf die Isolierung des Fahrzeugs einwirken. Dazu werde ich noch Fachleute kontaktieren.

Super-Technik für den Einsatz auf einem Segelboot, ständiger Wind, wird hier für die Kühlung eher sorgen. Doch bei 30° in Spanien in der prallen Sonne ohne Wind sehe ich Probleme.

Wer sich mit Materialkunde beschäftigt dem wird auch auffallen, dass die Begehbarkeit relativ ist. Ein Reisemobil hat kein Betondach wo die Zelle eben liegen kann.

Wenn ich mein eigenes Gewicht zu Grunde lege (110 kg) so glaube ich das durch die punktuelle Belastung auf die Platte, beim Einsatz auf dem Dach durch mein Gewicht verformt wird.

Die verbauten feinen Drähte in der Solar-Platte werden also belastet.

Die Frage wie oft ich aufs Dach gehen muss bleibt offen.

Bedenken wir jedoch das Kontrollen er anderen verbauten Systeme von der Kamera- W-LAN Antennen bis zur Toiletten-Entlüftung ebenfalls auf dem Dach verbaut sind .

Ab und an wird es also nötig sein auf das Dach zu steigen.

Letzten Endes bleibt es so, dass eine Entscheidung getroffen werden muss.


Ich werde mich für die Variante 1 entscheiden ! Es sei denn jemand kann meine Bedenken ausräumen und hat Langzeiterfahrung mit dieser Technik.

Wo ich auch noch am recherchieren bin ist das Aufstellen der Platten.

Es müsste über einen Linearmotor elektrisch steuerbar gemacht werden. 20 ° Anstellwinkel könnten so bis zu 50 % mehr Leistung bringen. Ich habe aber die Elektro-Mechanik noch nirgends gesehen.Aufstellen ja, aber nur mechanisch. An dieser Stelle muss über de Kosten-Nutzenrechnung nachgedacht werden. LPG-Gas für den Generator oder Ausstellmechanismus für die Solarzellen ?


Artikel wird regelmäßig überarbeitet

Danke!

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